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Was ist die Lean-Startup-Methode und was macht sie eigentlich so “schlank”?

2008 tauchte die Methode aus dem Silicon Valley erstmalig in dem Blog des Unternehmers, Autors und Bloggers Eric Ries auf. Mit der Veröffentlichung seines Buchs “The Lean Startup: How Today’s Entrepreneurs Use Continuous Innovation to Create Radically Successful Businesses” drei Jahre später, wurde der neue Ansatz dann in vollem Glanz dargestellt und findet seitdem großen Anklang bei Unternehmern.


Angewandt wird die Lean-Startup-Methode bei der Gründung von Unternehmen, aber auch bei der Entwicklung neuer Produkte oder der Umsetzung von Ideen in gestandenen Unternehmen, die das Kerngeschäft direkt betreffen. Im Mittelpunkt dieser Methode steht das sogenannte validierte Lernen. Der Sinn und Zweck von Lean Startup ist nämlich, auf allen Ebenen verschwenderische Entwicklungsprozesse zu vermeiden und an ihre Stelle kostengünstige Tests zu setzen, die dabei helfen sollen, ein ideales Endprodukt zu entwerfen.


Tests können zum Beispiel ein Prototyp eines Produkts oder ein MVP sein. Ihr großer Vorteil ist, dass sie unmittelbares Feedback vom Kunden ermöglichen, welches wiederum als Grundlage für den nächsten Testlauf, oder aber zur Verwirklichung des Endprodukts genutzt werden kann.


Vor dem Hintergrund der vielen Herausforderungen unserer digitalen Welt, wie zum Beispiel der rasend schnellen Weiterentwicklung von Technologien, ist es vor allem für die Wettbewerbstauglichkeit eines Unternehmens extrem wichtig, agil zu bleiben - und die Lean-Startup-Methode ermöglicht ebendies. Mit dem “Build - Measure - Learn”-Zyklus befindet man sich nämlich ständig in Weiterentwicklung.

Zuerst wird, beispielsweise, ein MVP gebaut und als Pilotprojekt an einen Kunden verkauft. Anschließend werden die aus den Ergebnissen gezogenen Informationen verarbeitet und schlussendlich analysiert, um dann für das nächste Experiment genutzt werden zu können.


Mit Hilfe der Ergebnisse der Tests kann beurteilt werden, ob das Unternehmen sich auf dem richtigen Weg befindet, einige Veränderungen vornehmen muss, oder aber sogar auf einen Pivot angewiesen ist. So wird das Risiko, mit seiner Strategie oder seinem Produkt letztendlich zu scheitern, minimiert und die tatsächliche Entwicklung verkürzt und profitabler gemacht.


Die Lean-Startup-Methode: sie steht also für eine graduelle und iterative Entwicklung der Testversion eines Modells oder Produkts, die von Kundenfeedback genährt zu einem markttauglichen Endergebnis führt.