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Was ist Cloud Computing?

Wie die verschiedenen Formen und Modelle von Cloud Computing Ihnen Zeit, Geld und Nerven sparen können



Der Begriff des Cloud Computing lässt sich mit Rechner- oder Datenwolke ins Deutsche übersetzen und stellt eine IT-Infrastruktur im Internet dar, die Zugriff auf Speicherplatz, Rechenleistung oder sogar Software bietet. Das bedeutet, dass sämtliche Rechenleistung von den Servern anderer Firmen erbracht wird und die gesammelten Daten anschließend nur noch an den Servicenehmer verschickt werden müssen.

Unter Verwendung eines Rechnernetzes können all diese Dienste online, beispielsweise ganz simpel über Webbrowser, genutzt und gesichert werden, ohne lokal auf einem Rechner gespeichert werden zu müssen.


Weltweit setzen schon viele Unternehmen auf die Vorzüge von Cloud Computing. Das berühmteste Beispiel dafür ist wohl die erfolgreiche Streaming-Plattform Netflix, die für die Bereitstellung ihrer Dienste die Amazon Web Services (AWS) nutzt - den global größten Anbieter von Clouds, den es gibt.


Beim Cloud Computing gibt es drei übergreifende Servicemodelle, nämlich Software as a Service (SaaS), Platform as a Service (PaaS) und Infrastructure as a Service (IaaS). Hierbei sind die Namen bereits Programm.


Bei SaaS geht es darum, Software als Dienstleistung zur freien Nutzung anzubieten. Für ein Beispiel begeben wir uns uns nun ein wenig auf die Metaebene - denn dies hier wurde auf Google Docs verfasst, einem Google-Service, der es möglich macht, auch ohne Schreibprogramm online alle Features eines solchen nutzen zu können. Genau das ist der Sinn von SaaS.


Ein wenig komplexer ist PaaS. Hierbei umfasst das Angebot Programmierungs- und Laufzeitumgebungen, in denen eigene Anwendungen entwickelt oder ausgeführt werden können. Microsoft Windows Azure bietet zum Beispiel eine solche Programmierschnittstelle an.


Braucht man jedoch weder Software, noch eine Plattform, sondern tatsächliche Hardware, die einerseits zu teuer zur Anschaffung und andererseits zu komplex zum eigenständigen Aufbau ist, dann ist man auf der Suche nach IaaS. Damit kann man sich nämlich ein Computer-Cluster zusammenstellen und auf Hardware zugreifen, die man gemietet hat wie man es bei einem Bürogebäude tun würde, das man selber niemals bauen könnte. So können beispielsweise gemietete Server einfach kontrolliert werden, ohne aufgesetzt werden zu müssen. Ein Anbieter davon wurde bereits in diesem Artikel erwähnt. Sie haben es sich schon gedacht: AWS.


Es gibt jedoch nicht nur verschiedene Modelle von Clouds, sondern auch vier verschiedene Liefermodelle. So gibt es also die Public Cloud und die Private Cloud, also eine für die breite Masse zugängliche und eine geschlossene persönliche. Eine Mischform aus diesen beiden ist die sogenannte Hybrid Cloud, die öffentliche und geschlossene Bereiche bietet, je nach Bedarf des betreffenden Nutzers. Die vierte Art ist schlussendlich die Community Cloud. Grundsätzlich ist dies eine öffentliche Cloud, allerdings nur für eine bestimmte Gruppe, die den Service gemeinsam nutzt.


Clouds haben einige essentielle Eigenschaften aufzuweisen. So sollten ihre Services zum Beispiel jederzeit über jedes Netzwerk zur Nutzung zur Verfügung stehen. Ihre Ressourcen werden dabei gleichmäßig unter den Nutzern aufgeteilt, um sicherzustellen, dass niemand benachteiligt oder übervorteilt wird - dies wird kontinuierlich an die Bedürfnisse der Projekte angepasst. Diese Nutzung kann schließlich überwacht und automatisiert, aber zum Beispiel auch zur Erstellung einer fairen Abrechnung genutzt werden.


Beim Cloud Computing geht es also prinzipiell darum, Services, wie zum Beispiel Speicherplatz, online zum direkten Gebrauch verfügbar zu machen, ohne dass man sich Gedanken um das machen muss, was im Hintergrund passiert.