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Was ist Big Data?

Was Big Data so groß macht und wieso ihre Anwendung im eigenen Unternehmen die Effizienz steigern kann, erfahren Sie in diesem Artikel



Big Data ist frei übersetzt als große Daten oder Massendaten zu bezeichnen.

Massendaten meinen Daten mit bestimmten Eigenschaften, die aufgrund dieser nicht mit manuellen Methoden der Datenverarbeitung ausgewertet werden können. Dafür sind die Mengen zu groß, ihr Inhalt zu komplex und zu sehr im ständigen Wandel.


Die Dimensionen von Big Data lassen sich in vier Vs zusammenfassen: Volume (Umfang), Velocity (Geschwindigkeit), Variety (Vielfalt) und Veracity (Wahrhaftigkeit). Bei Volume geht es schlicht um den Umfang, sprich die Größe der Daten. Velocity beschreibt die Geschwindigkeit, in der sie verarbeitet werden können. Das Spektrum der verschiedenen Arten von Daten werden über Variety definiert und Veracity steht schlicht für dessen Echtheit. Manchmal werden allerdings auch noch die Begriffe Value (Wert) und Validity (Aussagekraft) genannt und decken den unternehmerischen Mehrwert und die Datenqualität ab.


Big Data kann beispielsweise von Suchmaschinen und sozialen Medien erhoben werden, doch dies sind nicht ihre einzigen Quellen. Jegliche elektronische Kommunikation wird aufgezeichnet und gesammelt. Auch Aufnahmen von Überwachungssystemen, vernetzten Automobilen und Häusern, sowie behördlich Gesammeltes zählen zum Beispiel dazu.


Macht man es jedoch richtig und handelt ethisch vertretbar, so können rechtens gesammelte und verarbeitete Massendaten einem Unternehmen großen Mehrwert bringen. Es kann sämtliche Nachforschung rundum das Unternehmen, intern und extern, betrieben werden und die Auswertungsergebnisse werden schlussendlich die Grundlage für neue Richtungen und frischen Wind. Unternehmensziele können mit Hilfe genauer Statistiken klarer definiert und besser umgesetzt werden. Dies treibt das Unternehmen nicht nur intern voran, sondern verschafft ihm auch einen Wettbewerbsvorteil.


Wenn zum Beispiel ein Maschinenbauer 300 verschiedene Schrauben testet, dann werden die Ergebnisse dieser Tests gespeichert und abgelegt. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch sehr hoch, dass diese Massendaten nie wieder abgerufen, geschweige denn genutzt werden. Hat man jedoch die Möglichkeit, diese Big Data zu verarbeiten und auszuwerten, kann man herausfinden, welche fünf dieser 300 Schrauben für ihren Zweck ideal wären und diese schließlich als festen Bestandteil ins Inventar integrieren.


Big Data beschreibt also extrem große, komplexe und sich schnell verändernde Datensätze, die digital verarbeitet werden müssen, um dann einen Nutzen aus ihnen ziehen zu können.